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Aktuelna dešavanja

Sehr verehrte Bürgerinnen und Bürger unserer Hauptstadt,

aufgrund zahlreicher Anfragen, sehen wir uns in der Verantwortung, folgende Pressemitteilung zu veröffentlichen:

Am 1. Mai 2017 hat der Muslimrat München alle muslimischen Gemeinden zu einer Versammlung eingeladen. Hauptthema war die Schließung mehrerer Moscheen in München. Alle Beteiligten waren sich einig, diese Problematik einheitlich unter dem Muslimrat, als offizieller Sprecher der Muslime in München, anzugehen. Gemeinsam wurde ein Plan erstellt und die nächsten Schritte festgelegt. Alle Anwesenden waren sich bewusst, wie wichtig es ist als geschlossene Einheit aufzutreten. Nur so kann man die bestmöglichen Ergebnisse für alle erreichen.

Als Muslime stehen wir vor generationsübergreifenden Herausforderungen, die langfristige sowie strategische Lösungen erfordern. Nur als geschlossene Gemeinschaft haben wir eine reelle Chance die anliegenden Probleme zu lösen.

Seit dem Einleiten der Gespräche mit der Stadt München und dem Oberbürgermeister, bzgl. der Moscheeschließungen, gab es positive Resonanz. Weitere Gespräche mit den zuständigen Referaten werden folgen. Der nächste Runde Tisch der Muslime mit Oberbürgermeister Dieter Reiter wird die Frage von Räumen, Immobilien und Flächen für Moscheegemeinden behandeln. Ebenso wird das Thema sowohl aus mittel und langfristiger Sicht, als auch im Hinblick auf die Beendigung der Mietverhältnisse von Moscheen besprochen.

Kurzentschlossene und nicht durchdachte Aktionen von einzelnen Personen haben sich als kontraproduktiv erwiesen und waren oftmals Ursache für gesellschaftliche Spannungen, die zu Spaltungen gemündet sind. Auch die Kundgebung am 19.05.2017 in der Innenstadt wird nicht vom Muslimrat organisiert und unterstützt.

Deshalb möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass vom Muslimrat organisierte Veranstaltungen, sowohl auf der Homepage, als auch auf der Facebook Seite bekanntgegeben werden.

Euer Muslimrat München

quelle: http://muslimrat-muenchen.de/2017/05/17/pressemitteliung-zur-kundgebung-in-der-innenstadt/